Wie findet man einen guten Immobilienmakler?

Wie in allen anderen Branchen ist auch Immobilienmakler nicht gleich Immobilienmakler. Ein guter Makler bietet dem Verkäufer eine Dienstleitstung. Im Gegensatz aber zum Steuer- oder Rechtsexperten erwartet der Makler dafür ein Erfolgshonorar, das nur bei einem Vertragsabschluss fällig wird.

 

Wer die Wahl hat, hat die Qual - 458, das ist die Zahl der Immobilienmakler in Düsseldorf

Schlagen Sie das Branchenbuch eines führenden Internetportals auf, so finden Sie dort 458 Immobilienmakler, die ihre Dienste in Düsseldorf und Umgebung anbieten - von der internationalen Kette, über den deutschlandweit tätigen Großmakler, mittelständischen Düssseldorfer Unternehmen bis zum Hobbymakler, der seinen Job am Küchentisch ausübt - alles ist dabei.

Suchen Sie sich den Immobilienmakler aus, der am besten zu Ihnen und Ihrem Objekt passt. Bei einem großen Unternehmen werden Sie mit Ihrem Anliegen vielleicht gar nicht ernst genommen, ein zu kleiner Makler mag jedoch schon überfordert sein. Sprechen Sie mehrere Makler an und vereinbaren Sie ein persönliches Gespräch. Sie werden sich schnell ein Bild über die verschiedenen Maklerbüros machen können.

Anhand der folgenden Punkte geben wir Ihnen eine Checkliste, anhand derer Sie einen guten Immobilienmakler von einem weniger guten unterscheiden können.

  • Wird beliebigen Interessenten einfach nur ein Exposé zugesandt? Ein guter Makler macht Termine mit Interessenten.
  • Wann und wie vereinbart der Makler Besichtigungstermine? Professionelle Makler prüfen in zielgeführten Gesprächen mit Interessenten was diese tatsächlich suchen und besichtigen nur mit geprüften Kaufwilligen bzw. Mietinteressenten. Auch ein guter Makler erkennt nicht jeden Immobilientouristen,hat aber eine sehr gute Trefferquote.
  • Wie prüft der Makler die Bonität der Interessenten? Interessenten müssen Ihre Immobilie nicht nur haben wollen, sondern auch bezahlen können. 
  • Wie behandelt der Makler Ihr Vermögen? Ein guter Makler nimmt Immobilien nur zum marktgerechten Preis in Auftrag, denn nur zu diesem Preis ist das Haus oder die Wohnung in einem realistischen Zeitraum auch tatsächlich zu verkaufen. Lassen Sie sich nicht durch angebliche Höchstpreise locken. Wenn einige Makler behaupten, Ihre Immobilie zu einem Spitzenpreis zu verkaufen, so ist dies bestenfalls ein Lockversuch.
  • Professionelle Arbeit hat ihren Preis! Misstrauen ist angeraten, wenn Makler sich in der Werbung "provisionsfrei für den Verkäufer" anbieten. Welchen Grund soll ein Makler haben, auf sein Honorar zu verzichten? Will dieser Makler wirklich für den Verkäufer tätig werden, oder will er nur dessen Immobilie um später für den Käufer an Ihrem Preis zu arbeiten, schliesslich wird er in diesem Fall ja auch nur vom Käufer dafür bezahlt.
  • Gleichermaßen ist Vorsicht geboten, wenn Makler sich für einen bestimmten Kunden um die Immobilie bemühen und diesen möglicherweise schon mitbringt. Wenn dieser Interessent dann auch noch ohne Zögern auf einen "hohen Preis" einsteigt, droht Gefahr.
  • Kämpft der Makler für seinen Preis? Ein Makler muss ein neutraler Vermittler bleiben. Das setzt zwingend voraus, dass dieser auch von beiden Parteien fair bezahlt wird. Nur in einigen wenigen Bundesländern wird die Courtage ausschließlich vom Käufer bezahlt. Dies ist nur auf den ersten Blick ein Vorteil für den Verkäufer!
  • Ein schwacher Makler, der bei seiner Provision schon Zugeständnisse macht und seine eigene Leistung "billiger" anbietet, wird auch bei Ihrem Verkaufspreis schwach werden. Dann haben Sie vielleicht 2.000 EUR an der Provision gespart, aber später 20.000 EUR beim Verkaufspreis verloren.
  • Alleinauftrag oder Allgemeinauftrag? Ihre Immobilie kann nur konzentriert verkauft werden, wenn diese an nur einer Stelle angeboten wird. Vielfach wird angenommen, ein gleichzeitiger Auftrag an mehrere Makler würde den Verkauf beschleunigen. Das Gegenteil ist der Fall. Meist wird durch das mehrfache Anpreisen einer Immobile der Marktwert beschädigt. Ein Makler, der Ihre Immobilie nur mitanbieten darf, schuldet Ihnen keine Leistung.
  • Was kostet ein Makler? In vielen Bundesländern gilt die Regel, dass Käufer und Verkäufer je 3 Prozent Courtage (Provision) zahlen. Hier kommt noch die Mehrwertsteuer hinzu, so dass sich 3,57% vom Kaufpreis ergeben. Bei einer Immobilie von 200.000 EUR sind dies ca. 7.000 EUR. Bei einer Vermietung wird in der Regel eine Provision von 2,38 Monatskaltmieten inklusive Mehrwertsteuer fällig.

Haben Sie einen guten Immobilienmakler gefunden, freuen Sie sich und behalten Ihn! Empfehlen Sie ihn doch Ihren Bekannten weiter, die auch Immobilien zu vermarkten haben!